• Sport
  • IOC macht Weltpolitik

Zwang zum Nationenwechsel

Bei vielen Separatismusbewegungen ist das IOC ein wichtiger politischer Akteur.

  • Von Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Das Internationale Olympische Komitee ist keine Sportorganisation. Zumindest keine reine. Das IOC ist schon seit gut einem Jahrhundert auch Akteur der Weltpolitik. Und das wurde in den vergangenen Tagen erneut mehr als deutlich. Vor einer guten Woche stimmten die Taiwaner darüber ab, ob sie unter ihrem eigenen Landesnamen bei Olympia antreten wollen, anstatt wie seit 1984 üblich als »Chinese Taipeh«. 4,9 Millionen stimmten gegen den Vorschlag, nur 4,1 dafür. Auch nahmen etwas zu wenige Wähler am Referendum teil, um das Quorum zu erfüllen. Das IOC war nicht ganz unbeteiligt an diesem Wahlausgang.

Chiang Kai-Shek war Ende der 1940er Jahre von Maos Kommunisten nach Taiwan vertrieben worden. Die alte »Republik China«, wie sich das Land weiterhin nennt, ist nur noch auf der Insel existent. Die Initiatoren des Referendums wollten nun, dass ihre Athleten weltweit unter der eigenen Flagge starten können und bei Siegen die eigene Hymne hör...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 829 Wörter (5364 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.