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Turbulenzen um private Uni in Bremen

Einrichtung verschlingt staatliche Millionen

  • Von Cäcilie Bachmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das Zauberwort »Medizinstudiengang« macht die Runde im kleinsten Bundesland und lässt die Augen mancher Politiker leuchten. Der Grund: die private Jacobs University (JUB) Bremen möchte künftig auch Ärzte ausbilden. Das weckt Erwartungen, zum Beispiel bei der zuständigen Gesundheits- und Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD).

Bislang gibt es an der JUB lediglich die Möglichkeit, einen einjährigen Vorkurs für ein Medizinstudium zu absolvieren. In den Plänen des Unimanagements sieht Quante-Brandt die Chance, dem auch in Bremen spürbaren Ärztemangel etwas entgegenzusetzen. Die Kassenärztliche Vereinigung äußerte sich ähnlich. Andere hoffen auf einen Prestigegewinn nach dem Motto, eine anständige Großstadt müsse auch eine medizinische Fakultät haben. So bot sich die staatliche Uni Bremen sogleich als Kooperationspartnerin an.

Diejenigen, die meinen, so etwas könne sich die Stadt wegen ihrer enormen Verschuldung ...


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