Ein Kasten voller Kämpfe

Wenn Fußball im Theater weh tut: »Hool« in der Box des DT in Berlin

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Das Kampfgeschehen wird zur Projektion, aber was passiert mit der Energie?

Man hätte nicht gedacht, dass so ein Satz mal fällt im Deutschen Theater: »Joel Seidel Fußballgott«. Und was heißt schon fällt? Der wird gebrüllt, skandiert, viele Male wiederholt. Zugegeben, dieser Ruf schallt nur über die Bühne der Box, der kleinsten Spielstätte des DT, aber er kommt trotzdem etwas überraschend.

Die Box ist ein schmuckloser Aufführungsraum. Nichts von Barock, Bürgertum und Gediegenheit ist darin. Der einstige Proletensport Fußball verlangt nach Glamour in Zeiten seiner totalen Vermarktung. In der Box geht es aber um die medial am häufigsten abgewatschte Seite - die Hooligan-Kultur, für die sich der Kommerzfußball stets etwas schämt.

Grundlage ist Philipp Winklers viel gelobter Roman »Hool«, der 2016 bei Aufbau erschien. Winkler schildert darin überzeugend die Adrenalinschübe, die beim physischen Aufeinanderprall feindlicher Fußballfan-Horden vor oder nach dem eigentlichen Spiel ihrer Mannschaf- ten auf irge...

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