Harte Zeit für die Stahlindustrie

Anhand von Akten der Treuhandanstalt wird die Privatisierung der volkseigenen Betriebe erforscht

  • Von Matthias Busse
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»Überflüssig wie ein Kropf« sei das Stahlwerk Eisenhüttenkombinat Ost (EKO), wetterte Heinz Kriwet, Boss des Thyssen-Konzerns, 1992 gegen die Ost-Konkurrenz. Das Zitat nimmt Wolf-Rüdiger Knoll vom Institut für Zeitgeschichte als Motto, um die Chancen der Brandenburger Stahlindustrie nach Einführung der D-Mark im Juli 1990 zu erörtern. Sein Vortrag eröffnete eine Reihe, die das Industriemuseum Brandenburg/Havel anlässlich des bevorstehenden 30. Jahrestages des Mauerfalls anbietet.

Dass im Schmelzbereich XII gelegene Museum besitzt den letzten Siemens-Martin-Ofen Europas. Am 13. Dezember 1993, also ziemlich exakt vor 25 Jahren, erfolgte dort der letzte Abstich. An dem Relikt zeige sich das Problem, sagt Historiker und Volkswirt Knoll. 40 Prozent des Stahls habe die DDR zuletzt noch in veralteter kostspieliger Technologie gefertigt, die im Westen längst durch Elektro- und Oxygenverfahren abgelöst worden war. Geldmangel führte auch zum Pla...

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