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Eine Stimme des russischen Liberalismus

Zum Tode der Aktivistin Ludmila Alexejewa

  • Von Axel Eichholz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Russlands Präsident Wladimir Putin schickte nach dem Tod der Bürgerrechtlerin Ludmila Alexejewa am Samstag als einer der Ersten ein Beileidstelegramm an die Hinterbliebenen. Schon 2017 hatte er sie besucht und ihr persönlich zum 90. Geburtstag gratuliert. Alexejewa wusste genau, was diese »tief empfundene Anerkennung« wert war. Als der künftige Präsident erst zwei Jahre alt war, setzte sie sich schon für den verhafteten Schriftsteller Juli Daniel ein. Als Putin 1977 Oberleutnant des KGB wurde und seinen Dienst im Leningrader »Bolschoj Dom« am Litejny Prospekt antrat, musste Alexejewa, der sonst Verhaftung durch den KGB drohte, die Sowjetunion verlassen. In den frühen 1980er Jahren schrieb sie im US-amerikanischen Exil an der Geschichte der Dissidentenbewegung. Der künftige russische Präsident bildete sich zur selben Zeit an der Hochschule des KGB für seinen Einsatz bei der Auswärtigen Aufklärung weiter.

Mit ihrer Rückkehr na...


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