Die Immobilienriesen sind Geschöpfe der Politik

Deutsche Wohnen und Vonovia sind Profiteure der Privatisierungswellen.

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Lage auf den Wohnungsmärkten in Großstädten und Ballungsräumen hat sich in den vergangenen zehn Jahren dramatisch verschärft. Es fehlt an Wohnungen, vor allen im unteren und mittleren Preissegment, und es wird viel zu wenig gebaut. In den Beständen tummeln sich renditeorientierte Investoren aller Couleur, von großen, börsennotierten Konzernen bis hin zu kleinteilig agierenden Fonds und Personengesellschaften. Gerade in Altbeständen mit vergleichsweise günstigen Mieten ermöglicht das geltende Recht hohe Gewinne vor allem durch umfangreiche energetische Modernisierungen und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen.

Die börsennotierten Konzerne spielen dabei eine besondere Rolle und haben in den jeweiligen regionalen Schwerpunkten eine große Marktmacht erlangt. Unumstrittener Marktführer ist mit 347 000 eigenen und rund 400 000 bewirtschafteten Wohneinheiten Vonovia, gefolgt von Deutsche Wohnen mit 163 000. Ihre Größe und i...

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