Volkskrankheit Neid

Andreas Koristka findet, dass der Advent eine gute Zeit dafür ist, denen, die etwas haben, das auch zu gönnen

  • Von Andreas Koristka
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Geht man dieser Tage durch die Straßen des Landes, dann wird man eines garstigen Anblicks gewahr: Allüberall über den Nasenspitzen, sieht man neidische Augen blitzen. Es ist die Volkskrankheit der Scheelsucht, die unsere Herzen vergiftet und unsere Seelen auf unweihnachtliche Gedanken bringt.

Wohlhabende sind in der Bundesrepublik Deutschland nicht wohlgelitten. Sie sind neben Ausländern, Sachsen und Mario-Gomez-Fans, die Minderheit, die am häufigsten Anfeindungen ausgesetzt ist. Aus Scham hüllen sie sich in Büßergewänder aus feinstem Zwirn und werfen beim Austernschlürfen eilig ihre Köpfe in den Nacken, um den Genuss in ihren Augen für ihre Mitmenschen nicht sichtbar werden zu lassen.

Welch schrecklicher Zauberer ist der Neid! Wer von ihm befallen ist, der kann keine Freude mehr empfinden. Unter ihm Leidende wissen es nicht mehr zu schätzen, wenn sie ein freundliches Lächeln in der Bahn erhaschen, wenn sie Kinderlachen hören...

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