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Israels Rechte schreit nach Krieg

Neun Minister protestierten gegen die eigene Regierung / Forderung nach härterem Vorgehen gegen Palästinenser im Westjordanland

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Uneingeladen erschienen die Chefs des israelischen Geheimdienstes, der Generalstaatsanwaltschaft und des Militärs am Dienstagmorgen zu einem Treffen von rechten Kabinettsmitgliedern in Jerusalem; ihr Ansinnen: Den Ministern die »Sicherheitslage« (ein Militärsprecher), die »Rechtslage« (ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft) zu erläutern.

Denn was die Minister besprachen, hat es in sich: Nach zwei Anschlägen auf israelische Siedlungen in den besetzten Gebieten, bei denen zwei Soldaten getötet wurden, und ein Säugling nach einer Frühgeburt starb, fordern die am weitesten rechts Stehenden in der Koalition aus konservativen, rechten und religiösen Parteien umfangreiche militärische Maßnahmen in den palästinensischen Gebieten: Wenn es nach ihrem Willen ginge, würden künftig nicht mehr allein die Häuser von Attentätern zerstört, sondern auch deren Familien ins Ausland ausgewiesen. Außerdem will man durchsetzen, dass Gerichte die Todesst...


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