Hitzesommer bremst Waldumbau

Die märkische Kiefer hat dem Klimastress 2018 getrotzt, litt aber durch Brände mehr denn je

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die märkische Kiefer gilt vielen Brandenburgern aber auch Besuchern als ein Synonym für die Natur des ganzen Landes. Auf mehr als 70 Prozent aller Waldflächen stehen Kiefernbestände - für die Forstbehörden sind die schnell wachsenden, relativ anspruchslosen Bäume Fluch und Segen zugleich. Das zeigte sich exemplarisch in diesem von einem schier endlosen Hitzesommer geprägten Jahr. Die Kiefer habe der langanhaltenden Dürre relativ gut widerstanden, erklärte Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Mittwoch in Potsdam bei der Vorstellung des brandenburgischen Waldzustandsberichtes 2018. Doch erneut habe sich auch die große Anfälligkeit der Kiefern bei Waldbränden gezeigt.

Insgesamt haben sich die Wälder, folgt man dem Bericht, erstaunlich gut gehalten. Trotz der Witterungsextreme - die Trockenheit habe bis in den November angehalten - sei der Waldzustand in diesem Jahr insgesamt noch »vital«, erläuterte Ralf Kätzel, Leiter des Kompetenzzen...


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