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Kein Versteckspiel mehr

Ein historischer Vertrag könnte den Menschenhandel von kubanischen Baseballern beenden

  • Von Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Fluchtweg von Aroldis Chapman war eher kurz und ungefährlich. Als sich Kubas Baseball-Nationalmannschaft im Jahr 2009 auf ein Turnier in Rotterdam vorbereitete, lief der Werfer einfach aus der Vordertür des Teamhotels und stieg ins Auto eines Komplizen. Fünf Monate später unterschrieb das 21-jährige Nachwuchstalent, das den Ball aus Kork und Leder härter werfen konnte, als jeder andere Spieler seines Alters, einen Profivertrag bei den Cincinnati Reds. Für 30 Millionen US-Dollar in sechs Jahren. 2016 wurde Chapman mit den Chicago Cubs Meister der Major League Baseball (MLB). Sein Wurf mit 169,1 Stundenkilometern steht im Guinnessbuch der Rekorde. Heute wirft er für den Rekordmeister New York Yankees und verdient 15 Millionen Dollar jährlich. Chapman hat es geschafft, und das wollten viele seiner kubanischen Landsleute vor und nach ihm auch. Doch ihre Flucht war bislang meist viel gefährlicher.

Kubas Baseballtalente, die viel Ge...


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