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Ski und Rodel nicht mehr gut

Langsam setzt im Harz ein Umdenken ein: Hin zu einem nachhaltigen Tourismus, der auf Natur und Kultur setzt.

  • Von Reimar Paul
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wintersportfans, die Weihnachten im Harz verbrachten, waren frustriert: Die Skipisten und Rodelbahnen blieben mangels Schnee geschlossen, Loipen für Langläufer waren nicht gespurt. Regen, Nebel und Temperaturen über Null verhinderten jegliches Wintervergnügen.

Noch in den 1990er Jahren bedeckte im Harz über Monate eine dicke Schneeschicht Berge und Täler. Die Skisaison begann im November und dauerte bis in den April. Zuletzt fielen die Winter immer häufiger aus, allenfalls der Brocken-Gipfel in Sachsen-Anhalt war längere Zeit in Weiß gehüllt - auf dem höchsten Berg im Harz ist Skilaufen aber untersagt. Auch auf den Hängen des 971 Meter hohen Wurmberg in Niedersachsen fielen in den vergangenen Jahren erst sehr spät die ersten Flocken.

Zumindest war dort einige Wochen Skifahren trotzdem möglich. Seilbahnbetreiber Dirk Nüsse verlässt sich seit fünf Jahren nämlich nicht mehr allein auf die Natur. Er setzt auf Kunstschnee aus Schn...


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