Kurzlebige Skandale

Bei vielen Kollateralschäden der jüngeren Medizingeschichte blieben die Opfer lange, teils bis heute, ohne Anerkennung und Entschädigung

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Warum Medizinskandale gesund sein können - diese Möglichkeit wird bereits im Vorwort des hier angezeigten Buches »Geschädigt statt geheilt« verhandelt. Die Kannform wurde mit Bedacht gewählt. Denn die im Buch dargestellten Ereignisse haben nur selten einen Lernprozess ausgelöst.

Zu den wenigen Skandalen, die aufgearbeitet erscheinen, zählt der um das Schmerzmittel Contergan. Schaut man allerdings bei den Nachwehen dieser Katastrophe genauer hin, zeigt sich, dass bis heute nicht alles geklärt ist. Zwar erhalten die Betroffenen mittlerweile einiges an finanzieller Unterstützung. Die Spätfolgen der körperlichen Beeinträchtigungen führen jedoch für die meisten zu neuen Härten. Und das Unternehmen Grünenthal, das für die Schädigung der heute Erwachsenen verantwortlich ist, hat sich angesichts der Gesamtfolgekosten juristisch schon längst aus dem Staub gemacht. Immerhin, so könnte man meinen, trat im Nachgang ab 1978 ein strengeres Arzneimit...

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