Druck auf die WADA steigt

Dopingagentur enttäuscht über Russlands Zeitspiel

  • Von Dominik Kortus, Köln
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das Ultimatum ist abgelaufen, die Dopingjäger zürnen - und Russland muss erneut Sanktionen fürchten: Die Aufarbeitung des russischen Dopingskandals ist um ein groteskes Kapitel reicher, der Druck auf die schon zuvor in die Kritik geratene Welt-Antidoping-Agentur WADA steigt weiter. »Der hat russische Sport hat die Forderungen nicht erfüllt«, teilte die deutsche nationale Antidoping-Agentur NADA am Mittwoch mit. Die WADA solle nun »konsequent« erklären, dass die russische Agentur RUSADA nicht regelkonform sei: »Zum Schutz der sauberen Athletinnen und Athleten weltweit und für einen dopingfreien Sport ist diese klare Positionierung unerlässlich.«

Der Plan von WADA-Präsident Craig Reedie scheint derzeit gescheitert zu sein. Er hatte bis zum 31. Dezember 2018 Zugang zum Moskauer Kontrolllabor und dessen Laborrohdaten gefordert, um Einblick in dort getesteten Dopingproben und die entsprechenden Resultate zu erhalten. Zeugenaussagen und Dokum...


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