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  • Karl-Marx-Allee

Aufatmen für Mieter der Karl-Marx-Allee

Berlin kann sich Sperrminorität in Deutsche-Wohnen-Häusern sichern

  • Lesedauer: 1 Min.

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Berlin. Rot-Rot-Grün hat ein Etappenziel bei der Rekommunalisierung der vom Konzern Deutsche Wohnen gekauften Blöcke in der Karl-Marx-Allee in Berlin-Friedrichshain erreicht. In allen drei betroffenen Blöcken mit über 600 Wohnungen haben ausreichend Mieter ihre Unterstützung für den »gestreckten Erwerb« durch die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag erklärt.

Über 26 Prozent der Stimmrechte waren das ausgegebene und deutlich übertroffene Ziel, um zumindest eine Sperrminorität in der Wohnungseigentümerversammlung zu erreichen, die durch Aufteilung der Häuser in Eigentum entstanden war. »Nach den Beschlüssen von Senat und Aufsichtsrat der Gewobag konnte mit der breiten Beteiligung der Mieterinnen und Mieter eine weitere wichtige Hürde genommen werden«, erklärt der Berliner Wohn-Staatssekretär Sebastian Scheel (LINKE). Mit der Zustimmung der Mieter sei »ein großer Vertrauensvorschuss verbunden, welcher nicht enttäuscht werden darf«, so Scheel weiter. nic

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