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Sachsens LINKE will bei der Landtagswahl verstärkt um Direktmandate kämpfen, hält aber nichts von Absprachen mit anderen Parteien

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die CDU in Nordsachsen hat für die Landtagswahl im Herbst Kandidaten importiert. Justizminister Sebastian Gemkow und Polizeipräsident Bernd Merbitz bewerben sich in der Provinz um Mandate, obwohl sie in Leipzig leben. Die politische Konkurrenz stichelt: Beide träten die Flucht an, weil sie befürchten müssten, in der Stadt gegen Direktkandidaten der LINKEN den Kürzeren zu ziehen. Deren Bewerberin Jule Nagel hatte bei der Wahl 2014 einen der sieben Leipziger Wahlkreise gewonnen. Es war allerdings das einzige der 60 Direktmandate, das nicht an die CDU ging.

2019 dürften es deren Bewerber aber weitaus schwerer haben. In vielen Wahlkreisen rechnet sich die AfD Chancen aus; sie gewann bei der Bundestagswahl 2017 bereits drei der 16 Wahlkreise in Sachsen. Aber auch die LINKE ist optimistisch - und erklärt den Kampf um Direktmandate offen wie nie zum Wahlziel.

Ungebrochen ist die Phalanx der CDU in den Wahlkreisen bereits seit 2004 nicht mehr. D...


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