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Zahlen & Fakten

Durchschnittsalter: Informatiker sind 39, Ärzte 48 Jahre alt

Das Durchschnittsalter der Erwerbstätigen in Deutschland steigt. Im vergangenen Jahr waren arbeitende Frauen und Männer im Durchschnitt etwa 44 Jahre alt. Das waren rund vier Jahre mehr als 20 Jahre zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anhand aktueller Ergebnisse aus dem Mikrozensus mitteilte.

Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Selbstständigen und Arbeitnehmern. Mit durchschnittlich 50 Jahren waren Selbstständige 2017 deutlich älter als Arbeitnehmer mit 43 Jahren. Vor 20 Jahren waren Arbeitnehmer im Schnitt 39, Selbstständige 46 Jahre alt.

In den verschiedenen Berufsgruppen variiert das Durchschnittsalter von 31 Jahren (Berufe in der Mechatronik und Automatisierungstechnik) bis 53 Jahren (Angehörige gesetzgebender Körperschaften, Interessenorganisationen wie Abgeordnete, Betriebsräte). Überdurchschnittlich alt sind Ärzte mit 48 Jahren. Vergleichsweise jung sind Erwerbstätige in der Informatik mit 39 Jahren.

Mehr Lehrstellen als Bewerber

Zum ersten Mal seit 1994 gab es im vergangenen Ausbildungsjahr mehr Lehrstellen als Bewerber. Dadurch blieben erneut viele Lehrstellen unbesetzt, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in ihrer Lehrstellenbilanz für 2017/2018 festgestellt hat. Auch die Zahl derer, die trotz des Angebots keine Lehrstelle fänden, habe sich leicht erhöht. Von Oktober 2017 bis September 2018 wurden mit 565 300 Stellen 20 400 Ausbildungsangebote mehr gemeldet als im Vorjahreszeitraum. Zugleich nahmen 535 600 Bewerber die Ausbildungsvermittlung in Anspruch - 12 000 weniger als im Vorjahr. Laut Deutschem Industrie- und Handelskammertag, Handwerkskammertag und den Kammern der Freien Berufe wurden in diesem Jahr bis Ende September rund 489 000 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Das sind etwa 85 000 mehr als 2017.

Darf ranghöherer Mitarbeiter Arbeitszeugnis ausstellen?

Ein Arbeitszeugnis muss nicht unbedingt vom obersten Chef ausgestellt sein. Es genügt, wenn das ein ranghöherer Mitarbeiter macht. Er muss dafür auch nicht unbedingt die Arbeit des Mitarbeiters aus eigener Anschauung kennen. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz (Az. 8 Sa 151/17) hervor.

Regel bei Videobesprechung: Blickkontakt mit Teilnehmern halten

Dem Kunden das neue Analyse-Tool erklären, Entwürfe mit dem Auftraggeber besprechen oder ein Produkt präsentieren - für viele Firmen gehören Video-Livestreams zum Alltag. Für ein gelungenes Webinar sollte man immer Blickkontakt mit den Teilnehmern halten, auch über die Kamera, rät die Marketingstrategin Dorie Clark. Sie führt Blickkontakt als eine von mehreren Strategien an, um die Zuschauer eines Video-Livestreams für sich zu gewinnen.

Oft vernachlässigten die Präsentierenden es, direkt in die Kamera zu schauen, oder blickten immer wieder in Richtung des am Bildschirmrand eingeblendeten Gesprächspartners. Um das zu vermeiden helfe es, sich mit der verwendeten Plattform vertraut zu machen oder die Bildschirmeinstellungen anzupassen.

Nachwuchswissenschaftler gesucht

Die Studienstiftung des deutschen Volkes vergibt für das Wintersemester 2019/2020 bis zu 20 Stipendien für Forschungsaufenthalte in den USA. Gefördert werden junge, qualifizierte Nachwuchskräfte, die eine Tätigkeit im öffentlichen Sektor anstreben. Bewerben können sich Absolventen aller Fachrichtungen (außer künstlerischen Studiengängen), die im Rahmen eines Masters oder PhD-Programms einen ein- bis zweijährigen USA-Aufenthalt planen. Mehr Informationen im Internet unter www.studienstiftung.de/erp. Agenturen/nd

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