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Kampf dem Huachicoleo

Maßnahmen von Mexikos Regierung gegen Benzinraub schaffen Versorgungsprobleme

  • Von Andreas Knobloch
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kilometerlange Schlangen vor Tankstellen, geschlossene Zapfstationen in mehreren Bundesstaaten - in Mexiko ist zum Anfang des neuen Jahres der Treibstoff knapp geworden. Dies hat zu teilweise chaotischen Zuständen, Panikkäufen und Unmut geführt. In Guadalajara im Bundesstaat Jalisco hatten zuletzt nur 40 Prozent der 450 Tankstellen Benzin, in León im Bundesstaat Guanajuato gar nur 22 von 200. In Morelia, Michoacán, wiederum hatten mehr als eine Million Schüler sowie Tausende Angestellte Probleme, in die Schule und an ihre Arbeitsplätze zu kommen. Auch fuhren viele Busse wegen Benzinmangels nicht.

Hintergrund der Probleme ist ein Aktionsplan gegen Benzinraub an Pipelines, den die Regierung des neugewählten linken Präsidenten Andrés Manuel López Obrador am 20. Dezember als eine ihrer ersten Maßnahmen in Gang gesetzt hat. Dieser sieht vor, Benzin zeitweilig statt über Leitungen »sicher« in Fässern und Tankwagen an die Tankstellen zu liefe...


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