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Autos des Bezirksamtes Neukölln brannten

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Nach dem Brand von neun Fahrzeugen des Ordnungsamtes am Sonntagabend im Bezirk Neukölln hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine politische Tat handele, teilte die Polizei am Montag mit. Es werde wegen vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt. »Es handelt sich um einen gezielten Brandanschlag gegen das Ordnungsamt, den ich aufs Schärfste verurteile«, erklärte Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD). »Uns liegen derzeit keinerlei Informationen zum Hintergrund und den Motiven dieses Anschlags vor.« Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, forderte eine schnelle Aufklärung. »Schon deshalb, weil der Verdacht naheliegt, es könnte sich hier um einen Racheakt krimineller Clans handeln.« Am Freitag waren Polizei, Bezirksamt und Steuerfahndung in Neukölln stundenlang im Einsatz, um Lokale wie Shisha-Bars und Wettbüros zu kontrollieren. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Am Sonntagabend hatten neun Dienstfahrzeuge auf einem eingezäunten und verschlossenen Gelände des Ordnungsamtes in der Juliusstraße gebrannt. dpa/nd

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