Werbung

1000 Euro Buße wegen getöteter Fußgängerin

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Ein Lkw-Fahrer, der eine 85 Jahre alte Fußgängerin in Oberschöneweide mit seinem Sattelzug überrollt hatte, bleibt straffrei. Den 59-Jährigen treffe geringe Schuld, begründete das Amtsgericht Tiergarten am Montag und stellte das Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage von 1000 Euro ein. Von einem Mitverschulden der Seniorin sei auszugehen. Sie habe die Straße zwischen wartenden Autos und nicht an der Ampel für Fußgänger überqueren wollen. Zu dem tödlichen Unfall kam es laut Anklage, als die Frau im Dezember 2016 auf dem Weg zu einer Straßenbahnhaltestelle war. Der Lkw-Fahrer habe zunächst an einer roten Ampel im Rückstau gestanden. Die Seniorin habe direkt vor dem Sattelzug die Edisonstraße betreten. Als die Ampel für Fahrzeuge auf Grün stand und sich die Kolonne langsam in Bewegung setzte, fuhr der Angeklagte die Fußgängerin an. Sie erlag am Unfallort ihren schweren Verletzungen. dpa/nd

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen