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Nehe heißt Nein

Auch in Sri Lanka zeigt MeToo Wirkung

  • Von Simone Schmollack
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Eine Nacht Ende Dezember in Tangalle im Süden Sri Lankas. Die Luft ist seidig, der Himmel voller Sterne. Warum nicht am Strand sitzen, denken sich drei deutsche Tourist*innen, die ein paar Tage hier verbringen. Die zwei Frauen und der Mann, alle um die 50, hocken sich in den Sand, sie essen, trinken, lachen.

Lange allein bleiben die Drei nicht. Aus einer nahen Strandbar kommen zwei junge Männer auf die Tourist*innen zu, sie winken und rufen. Die Urlauber*innen winken zurück, sie reden gern mit den Einheimischen, die meisten sind aufgeschlossen und freundlich. Doch diesmal ist etwas anders. Die jungen Männer gehen direkt auf die Frauen zu, bitten sie an die Bar. Die lehnen ab, sie seien zu dritt hier und fühlten sie sich hier wohl. Die jungen Sri Lankaner sind hartnäckig, ein Wort ergibtt das andere, am Ende packen die jungen Männer die Frauen, zerren sie an den Armen in Richtung Bar und sagen noch so was wie: »Wir wollen Sex.« Der...


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