Die meisten finden sich selbst »gut« bis »mittel«

Periodische Befragung zeigt Fortschritte in der Sprachkompetenz von Flüchtlingen / Forscher kritisiert Hindernisse beim Arbeitsmarktzugang

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei der Integration von Geflüchteten in das Bildungssystem und in den Arbeitsmarkt hat es messbare Fortschritte gegeben. Allerdings gibt es nach wie vor gleichzeitig erhebliche Defizite, vor allem bei Frauen und bei Geflüchteten mit prekärem Aufenthaltsstatus. Auch psychische Belastungen bis hin zu manifesten Erkrankungen bewegen sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Das ist das Ergebnis der periodischen Befragung, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und das Sozioökonomische Panel des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) am Freitag in Berlin vorstellten.

Schlüssel für diese positive Entwicklung sei vor allem die gewachsene Sprachkompetenz, so die BAMF-Forscherin Nina Rother. Bis Ende 2017 hatten rund drei Viertel aller seit 2013 registrierten Geflüchteten bereits einen Integrations- oder Sprachkurs absolviert oder waren gerade dabei. Dementsprechend...


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