Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Noch nicht am Ziel

Markus Drescher findet in den Ausführung des sächsischen Verfassungsschutzes zu extremistischer Musik eine gute Nachricht

  • Von Markus Drescher
  • Lesedauer: 1 Min.

Auf seiner Internetseite konstatiert der sächsische Verfassungsschutz zum Thema »Extremistische Musikszene«: »Obwohl in den Texten oft zur Gewalt gegen den politischen Gegner oder Polizisten aufgerufen und gegen den demokratischen Rechtsstaat agitiert wird, müssen linksextremistische Musikgruppen weniger mit gesellschaftlicher Ausgrenzung rechnen.«

Und auch in einem mdr-Beitrag, der sich hauptsächlich mit den »linksextremen« Bands beschäftigt, wird bedauert, dass diese nicht in gleichem Maße »geächtet und ausgegrenzt« werden wie rechte Bands.

So sehr einem die Gleichsetzung von Rechts und Links auch auf die Nerven gehen kann, so lässt sich aus den Ausführungen doch auch eine gute Nachricht extrahieren: Offenbar sieht sich der Verfassungsschutz trotz aller Bemühungen der Geheimdienstler selbst, aber auch der politischen Vertreter des Kurses, alles zu diskreditieren, was als zu links identifiziert wird, noch nicht am Ziel.

Noch ist für einen Teil der Gesellschaft in relevanter Größe links eben nicht gleich rechts, und schon gar nicht beides gleich ablehnenswert. Dass dies noch nicht der Fall ist, ist allerdings keine Garantie dafür, dass es auch so bleibt - zumal in Zeiten, da politische und gesellschaftliche Veränderungen kaum vorauszusagen sind.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln