Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Sport
  • Holocaust-Gedenktag

Der Fußball vergisst nicht mehr

Früher verschwiegen DFB und Klubs ihre Nazivergangenheit. Heute sind sie Vorbild.

  • Von Ronny Blaschke
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

In der vergangenen Woche sind Stadien, Plätze und Vereinsheime zu Gedenkorten geworden. In Gelsenkirchen putzten Fans des FC Schalke 04 Stolpersteine. In St. Pauli, Mainz oder Freiburg überspannten riesige Banner die Tribünen, darauf war unter anderem zu lesen: »Kein Vergeben, kein Vergessen!« In Düsseldorf trugen Spieler T-Shirts mit dem Schriftzug »Nie Wieder!« In Frankfurt, Hamburg oder Osnabrück diskutierten Zeitzeugen, Wissenschaftler und Fans über Vereine im Dritten Reich.

In München arbeitete das Museum des FC Bayern mit dem Stadtarchiv zusammen. Auf Tafeln in der Stadt und am Stadion informierten sie über die 26 Vereinsmitglieder, die in Konzentrationslagern ermordet wurden. Passanten sahen das Klublogo auf den Tafeln, blieben stehen, kamen mit den Mitarbeitern des Museums ins Gespräch. Der Internetsender des FC Bayern drehte einen kurzen Film darüber, inzwischen mit rund 230.000 Aufrufen im Netz. Diese Ereignisliste ließe...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.