Vom Grün her denken

Politik und Naturschutzverbände diskutieren über die Zukunft von Parks und Kleingärten

  • Von Lola Zeller
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Am Moritzplatz bewirtschaften die Prinzessinnnengärten eine Fläche von 6000 Quadratmetern. Jetzt engagieren sie sich weiter im Bezirk und gründen eine Akademie.

»Bauen um jeden Preis« sei das Motto, das den öffentlichen Diskurs um die Berliner Stadtentwicklung präge, sagt Stefan Tidow (Grüne), Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz. Um der prekären Situation des Berliner Wohnungsmarktes Abhilfe zu verschaffen, stehe der Neubau von Wohnraum im Vordergrund. Doch was dabei immer wieder untergehe: Durch die Verdichtung der Stadt fallen viele städtische Grünflächen dem Wohnungsbau zum Opfer. »Jeden Tag stirbt irgendwo ein Stück Natur«, so Tidow. »Und damit wollen wir uns nicht abfinden, denn mit dem Grün verschwindet auch die Lebensqualität.«

Zum Schutz und zur Entwicklung von Grünflächen in Berlin erarbeitet die Umweltverwaltung eine »Charta für Berliner Stadtgrün« - gedacht als Selbstverpflichtung des Senats zum umwelt- und naturschutzbewussten Umgang mit dem Grün.

Die Senatsverwaltung wünscht sich dazu eine Interessensverständigung mit den Berliner*innen und den Naturschutzverbänden...


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