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  • Politisches Buch - Leseprobe

Kubas Revolution

In unzähligen Diskussionen und Gesprächen, die ich mit Freunden aus früheren Zeiten und auch der Gegenwart hatte, wurde mir die besorgte Frage gestellt: Wird die kubanische Revolution überleben? Wird es den USA gelingen, sich nunmehr auch Kubas zu bemächtigen? Andere deuteten starke Zweifel an, ob nicht die kubanische Führung die gleichen Fehler mache, wie es in der DDR geschehen war. Was könnte Kuba ohne die Sowjetunion und die anderen sozialistischen Länder Europas tun? Die Besorgnis ist groß. Auch heute noch, nach über 16 schweren Jahren, in denen das kubanische Volk die extremen Niederlagen und Verluste aus eigener Kraft überwundne hat, bleiben viele Fragen offen ...
Dieses Buch beleuchtet einige Zusammenhänge - und Unterschiede zu unserer Entwicklung in Europa -, um Fragen zu beantworten und damit Anregungen für weitere hoffentlich lebhafte Aussprachen zu geben ...
Nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers blieben die Hoffnungen der kapitalistischen Profiteure auf einen Umsturz in Kuba unerfüllt, die kubanische Revolution wurde fortgeführt. Zwei Faktoren waren dabei ausschlaggebend:
1. die Verpflichtung gegenüber der eigenen Geschichte: der jahrelange Kampf gegen koloniale Unterdrückung und Ausbeutung, um nationale Unabhängigkeit, um die Souveränität Kubas, um nationale Würde, Selbstbestimmung und um soziale Gerechtigkeit für das Volk und
2. die feindliche USA-Politik gegenüber Kuba, die die kubanische Führung stets zur Konsequenz in den politischen Entscheidungen gezwungen hat und zu strengster Wachsamkeit verpflichtete.

Aus dem Vorwort von Heinz Langer zu seinem Buch »Kuba. La revolución dinámica. Die lebende Revolution« (Verlag Wiljo Heinen, 271 S., br., 12 EUR).

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