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Zahlen, Daten, Kurven

»Self-Tracking« macht Sport zum Fremdbestimmungsprogramm.

  • Von Christopher Wimmer
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Wer hat sie nicht, diese seltsamen Kontakte auf Facebook oder ähnlichen Plattformen: Auch wenn sie ansonsten reflektierte, sogar kritische Menschen sein mögen, entblöden sie sich nicht, mittels des sozialen Netzwerks die Mitwelt regelmäßig über ihre Sportaktivitäten in Kenntnis zu setzen. Sie »teilen« ihre Trainingsfortschritte, die Laufdaten und oft sogar die Routen. Ganz ungefragt informieren sie darüber, wie viele Kilometer sie diesen Monat auf den Sohlen haben, wie viele Kalorien dabei verbrannt wurden - oder sogar, wie viel Schlaf sie letzte Nacht bekamen.

Immer wieder spülen sich derartige Postings auf das Endgerät - von Bekannten, die ansonsten durchaus kluge Gedanken veröffentlichen oder Analysen von gesellschaftskritischen Zeitschriften weiterverbreiten. Woher dieser Widerspruch? Ist das überhaupt noch einer? Werden hier wider besseren Wissens private Daten geteilt - oder gehört dies alles schon zum unhinterfragten Alltag...


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