Werbung
  • Politik
  • Gewalt gegen Medienschaffende

Erneuter Journalistenmord in Mexiko

Radiomoderator wurde während eines Treffens mit ehemaligem Bürgermeister attackiert / Schutz für Angehörige gefordert

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mexiko Stadt. In Mexiko ist am Samstag erneut ein Journalist ermordet worden. Unbekannte erschossen den Radiomoderator Jesús Ramos Rodríguez mit acht Schüssen in einem Hotel in der Gemeinde Emiliano Zapata im südwestlichen Bundesstaat Tabasco, wie die Tageszeitung »El Universal« berichtete. Der 59-Jährige hatte seit 20 Jahren eine Sendung in der Radiostation Oye 99.9 moderiert. Er wurde angegriffen, als er sich gerade mit einem ehemaligen Bürgermeister traf.

Die Nationale Menschenrechtskommission forderte unmittelbar nach der Tat von der Regierung des Bundesstaates Sicherheitsmaßnahmen für die Angehörigen des Opfers. Sie wies darauf hin, dass damit seit dem Jahr 2000 bereits 147 Medienschaffende im Land umgebracht wurden.

Erst vor zwei Wochen wurde im Bundesstaat Baja California ein Mitarbeiter eines Gemeinderadios ermordet. Im vergangenen Jahr waren laut der Internationalen Journalisten-Föderation (IFJ) elf Morde an Reportern und Moderatoren zu beklagen. Mexiko zählt damit zu den gefährlichsten Ländern für Journalisten weltweit. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen