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Lebensversicherung Kirchenasyl

Der Afghane Khan A. lebt derzeit in einer Berliner Gemeinde. Wird er abgeschoben, droht ihm der Tod

  • Von Marina Mai
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Der Gottesdienst ist zu Ende, als ein kleiner schmaler Mann zu der Pfarrerin tritt, die an der Tür steht und ihre Gemeinde verabschieden will. »Schön, dass Sie hierher gekommen sind«, freut sich die Frau, die vom Alter her seine Mutter sein könnte. Dann flüstert der Mann, Khan A., 23 Jahre alt und Flüchtling aus Afghanistan, etwas und die Pfarrerin flüstert etwas zurück. Khan A. geht. Die Pfarrerin verabschiedet die Besucher des Gottesdienstes.

Leben und Sicherheit von Khan A. liegen in den Händen ihrer evangelischen Gemeinde in Berlin. Denn der Mann, der nach Afghanistan abgeschoben werden sollte, hat hier Kirchenasyl erhalten. Kirchenasyl bedeutet Schutz vor Abschiebung für eine begrenzte Zeit. 24 Kirchenasyle für insgesamt 42 Personen haben Berliner Gemeinden derzeit ausgesprochen. Der Bedarf ist aber um ein Vielfaches höher, sodass stets eine gründliche Prüfung erfolgt, wer den Schutz der Kirche am nötigsten hat. Während des K...


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