Kürzer, aber immer noch zu lange

  • Von Markus Drescher
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

«Die Bundesregierung hat ihr selbst gestecktes Ziel, Asylverfahren innerhalb von drei Monaten zu bearbeiten, krachend verfehlt», kommentiert die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, die Zahlen des Bundesinnenministeriums zur Asylverfahrensdauer. Aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage geht hervor, dass die durchschnittliche Verfahrensdauer im dritten Quartal 2018 6,1 Monate betrug. «Auch im dritten Quartal war die durchschnittliche Verfahrensdauer immer noch mehr als doppelt so lang, wie sie laut Bundesregierung sein sollte. Der Bund habe sich auf dem »Flüchtlingsgipfel« im Herbst 2015 gegenüber den Bundesländern verpflichtet, Asylverfahren auf durchschnittlich drei Monate zu verkürzen. Im Zeitraum von Januar bis September 2018 betrug die durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer behördlichen Entscheidung 7,9 Monate.

Unter den Asylsuc...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 392 Wörter (2861 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.