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Steinmeier plädiert für Dialog

Der deutsche Bundespräsident begutachtet in Kolumbien den Stand des Friedensprozesses

  • Von David Graaff, Medellín
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Für das deutsch-kolumbianische Friedensinstitut CAPAZ hatte Frank-Walter Steinmeier einst den Startschuss gegeben. Als Außenminister war der heutige Bundespräsident im Januar 2017 auf Friedensmission in Kolumbien unterwegs. Nun schaut er, was aus dem zarten Friedenspflänzchen geworden ist. In Bogotá wird er im Präsidentenpalast vom Hausherren Iván Duque empfangen. Im Anschluss ist ein Gespräch mit der Direktorin des Humboldt-Instituts, Brigitte Baptiste, geplant. Am Nachmittag soll es im CAPAZ eine öffentliche Gesprächsrunde mit Vertretern der drei Friedensinstitutionen - Sonderjustiz für den Frieden, Wahrheitskommission und der Behörde zur Suche nach Verschwundenen - geben.

Bei Steinmeiers Reise 2017 war die Unterschrift unter das Friedensabkommen mit der FARC noch frisch und die damals größte Guerilla des Landes begann, sich aus dem Dschungel in Übergangszonen zu begeben und bereitete sich dort auf die Übergabe ihrer Waffen vor. Zwei...


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