Strukturwandel von unten

Fonds zur Stärkung der Zivilgesellschaft soll den Kohleausstieg in der Lausitz begleiten

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Perspektive für die Lausitz: Blick von einer Aussichtsplattform auf den Braunkohletagebau Welzow-Süd

In der Lausitz ist so mancher wegen der Braunkohle gestorben. »Aber das steht in keinem Totenschein«, sagt Pfarrer Burkhard Behr. Da wird als Todesursache beispielsweise ein Herzinfarkt eingetragen. Der Betroffene war nicht mehr der Jüngste und hat die Aufregung nicht vertragen: Bleibt das Dorf stehen oder muss es einem Tagebau weichen? Ähnlich verheerend konnte sich die Angst um den Arbeitsplatz in einem der Tagebaue oder Kraftwerke auswirken.

Schon vor zehn Jahren forderte die evangelische Landeskirche den Einstieg in den Kohleausstieg, erinnert Pfarrer Behr. Damals seien Christen aus der Kirche ausgetreten, weil sie meinten, diese treten nur noch für den Umweltschutz ein und kümmere sich dabei nicht um die Menschen. Doch Behr denkt an die Menschen. Von ihren Sorgen hat er erzählt, als er vor der Kohlekommission sprechen durfte. Inzwischen hat die Kommission den Kohleausstieg bis spätestens 2038 empfohlen. Sie hat gleichzeitig a...

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