Werbung

Was tun sie, wenn’s brennt?

Martin Kröger über die zwitschernde Feuerwehr

  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Ein Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr twittert live Einsätze. Finner leitet das sogenannte Twittergewitter am 11.02.2019, dem Europäischen Tag des Notrufes. An diesem Tag twittern 41 Berufsfeuerwehren in ganz Deutschland ihre Einsätze live.
Ein Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr twittert live Einsätze. Finner leitet das sogenannte Twittergewitter am 11.02.2019, dem Europäischen Tag des Notrufes. An diesem Tag twittern 41 Berufsfeuerwehren in ganz Deutschland ihre Einsätze live.

Alaaaaarm! Im Minutentakt tickerte die Berliner Feuerwehr am Montag über den Kurznachrichtendienst Twitter und andere soziale Medien Meldungen zu ihren Einsätzen. Wer die kleinen Textschnippsel las, konnte einiges Nützliches darüber lernen, was im Brandfall zu tun ist. Besonders drastisch ein Video, das einen Kochtopfbrand zeigt und darlegt, was passiert, wenn brennendes Fett mit Wasser in Berührung kommt: Es explodiert.

Dass die Feuerwehr mit solchen öffentlichkeitswirksamen Aktionen arbeitet, ist aus ihrer Sicht nachvollziehbar. Deutschlands größte Berufsfeuerwehr in Berlin hat ein Nachwuchsproblem. Der Feuerwehrberuf ist kein Traumjob mehr. Die Technik ist veraltet, viele Feuerwehrautos sind museumsreif. Mit der PR-Aktion soll nicht zuletzt jungen Menschen gezeigt werden, was die Feuerwehr in einer Metropole wie Berlin alles leistet. Außerdem geht es auch um die Vermittlung von Respekt für Lebensretter, die zuletzt häufiger Angriffen ausgesetzt waren.

Doch bei allem Verständnis für die Sorgen und Nöten der Feuerwehrleute und deren miese Ausstattung, Bezahlung und Ausrüstung. Dass die Feuerwehr - genau wie die Polizei - in letzter Zeit ihre Public Relations immer weiter ausbaut, hat auch einen faden Beigeschmack. Schließlich haben die Medienmacher von der Feuerwehr ihre ganz eigenen, exklusiven Zugänge zu den Einsätzen - mit kritischer Berichterstattung hat der PR-Zauber auf den sozialen Medien dagegen nichts mehr zu tun.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen