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Glotzt nicht so betroffen!

Berlinale: Mit »Ich war zuhause, aber« legt Angela Schanelec den langweiligsten Film des Wettbewerbs vor

  • Von Frank Schirrmeister
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In der Eröffnungsszene jagt ein Hund einen Hasen über freies Feld. Schnitt. Wir sehen, wie der Hund den Hasen verzehrt. Das ist auf jeden Fall schon mal so was von metaphorisch, dass man gespannt sein darf. Allerdings befindet man sich hier einem Film der sogenannten Berliner Schule, als deren wirkmächtigste Vertreterin die Filmregisseurin und Schauspielerin Angela Schanelec gilt. Also passiert im weiteren Verlauf - nichts. Als »Berliner Schule« bezeichnen Filmkundige gemeinhin eine lose Gruppe von Filmemachern, die in den 90er Jahren an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) zusammenfand und als deren Markenzeichen ein ausgeprägter Stilwille und eine eigenartige Ästhetik der weitgehenden Reduktion der filmischen Mittel gilt. Die meisten der dieser Schule zugehörigen Regisseure stammten aus der gutbürgerlichen (westdeutschen) Mittelschicht, und die depressive Grundstimmung vieler ihrer Filme sollte wohl, so meinten Kriti...


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