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Streit um Rettungsplätze an ICE-Trassen-Tunneln

Erfurt. Das Land Thüringen und zwei Kreise wollen mit Klagen beim Bundesverwaltungsgericht größere Rettungsplätze an mehreren Tunneln der ICE-Schnellstrecke Berlin-München erreichen. Die Plätze an den bis zu acht Kilometer langen Tunnelanlagen durch den Thüringer Wald seien im Notfall, wenn viele Fahrgäste nach einem Unfall schnell versorgt werden müssten, zu klein dimensioniert, so die Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders (parteilos). Milliarden seien in die ICE-Neubaustrecke investiert worden, ausgerechnet bei den Sicherheitsfragen gebe es keine Bereitschaft zur Nachrüstung, betonte sie. dpa/nd

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