Dreiergipfel zu Syrien vor Nagelprobe

Nach ergebnislosem Treffen in Teheran geht es in Sotschi um konkrete Resultate im Befriedungsprozess

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Präsidenten von Russland, Iran und der Türkei - Wladimir Putin, Hassan Rohani und Recep Tayyip Erdogan - treffen sich am heutigen Donnerstag, um über das weitere Vorgehen in Syrien zu beraten. Die Gespräche finden in der russischen Hafenstadt Sotschi am Schwarzen Meer statt.

Die drei Staaten gelten als Garantiemächte in Syrien für den Astana-Prozess, in dem Iran, Russland und die Türkei seit Anfang 2017 mit syrischen oppositionellen Kampfgruppen und der syrischen Regierung versuchen, den Weg zu einem dauerhaften Waffenstillstand, politischen Vereinbarungen und zum Wiederaufbau Syriens zu finden.

Einfach ist das nicht. Behindert wird der Astana-Prozess von der »Kleinen Syriengruppe«, der die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutsch-land, Jordanien, Saudi-Arabien und Ägypten angehören. Der US-Beauftragte für Syrien, James Jeffrey forderte bereits Anfang Dezember in Washington, dass man dem Astana-Prozess »den Strom abschalt...


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