»Trumps Mauer ist Terror mit System«

In der vom US-Präsidenten besuchten Grenzstadt El Paso stößt seine Migrationspolitik auf Ablehnung

  • Von Kathrin Zeiske, El Paso
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
In El Paso sind kurzzeitige Grenzöffnungen durch die US Border Patrol für Familientreffen wie vergangenen Oktober inzwischen undenkbar.

»Die Familien diesseits und jenseits der Grenze sind dieselben.« Die Aussage stammt von Diana Martínez, Gründerin der Facebook-Gruppe »S.O.S. For the Detained Children - What are we going to do?« (S.O.S. Für die verhafteten Kinder - Was machen wir?). Die Bevölkerung El Pasos ist zu 84 Prozent mexikanischstämmig. Wer den Hungerlohn für die Akkordarbeit in den Fabriken satt und ein Besuchsvisum für El Paso hat, der oder die arbeitet schwarz in den USA: als Reinigungskraft, auf dem Bau, in Restaurants und Autowaschanlagen. Je nach Visumsmöglichkeiten, Lebensumständen, Partnerschaften, Arbeitsstellen, Wohnhäusern, lebt man hier oder dort. »Diesen Lebensalltag will Trump nicht wahrhaben«, schimpft Martínez. Sie ist eine von rund 7000 Menschen, die am vergangenen Montag gegen den Besuch des US-amerikanischen Staatsoberhauptes in der Grenzstadt protestierten.

Trump wehte der Winterwüstenwind durch seine blonde Föhnwelle. Vielleicht stand...

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