Gesehen wie geschehen?

Fotoretuschen waren nur der Anfang - jetzt kommen täuschend echt gefälschte Videos

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Im April 2018, gut ein Jahr nach seinem Abschied als US-Präsident, meldete sich Barack Obama per Video zu Wort. Perfekt gestylt wie immer sprach er mit sanfter Stimme: »Donald Trump ist ein totaler und kompletter Vollidiot.«

Nun mag es sein, dass Obama über Trump so denkt. Doch würde er das öffentlich äußern? Die Antwort folgte sogleich. »Sehen Sie«, erklärte Obama, »natürlich würde ich so etwas nie sagen. Jedenfalls nicht in einer öffentlichen Ansprache. Aber jemand anderes würde es tun.« An dieser Stelle erschien der Filmemacher Jordan Peele im Bild, der das inzwischen millionenfach angeklickte Video zusammen mit dem Medienunternehmen BuzzFeed produziert hatte. Mithilfe einer Software war dabei eine echte Obama-Rede so manipuliert worden, dass die Mund- und Handbewegungen beider ineinander verschmolzen. Obama redete also mit Peeles bearbeiteter Stimme. Dieser hatte dem Ex-Präsidenten den bösen Satz über seinen Nachfolger in den ...

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