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So, wie vor ein paar Jahren unter aller Weihnachtsbäume Drohnen - oder Quadrocopter - lagen, so ist es jetzt die smarte Uhr, die an keinem Handgelenk fehlen darf. Sie ist praktisch, weil sie die Anzahl der Schritte aufzeichnet und den Träger daran erinnert, wenn noch ein paar Gänge vom Sofa zum Kühlschrank fehlen, um das Tageswerk als vollbracht bezeichnen zu können.

Die Menschen lieben Kontrolle: Sich selbst kontrollieren, aber auch andere. In dem Sinne waren die Vorläufer der Smart Watches die Scalls, TelMis und Quixe, eine Art Pieper, über die man in den 90ern SMS empfangen konnte. Meist kamen die Nachrichten nur von übereifrigen Eltern mit der Aufforderung »Ruf mich mal an!«

Warum auch nicht? Man hat ja schließlich nichts zu verbergen. Vergessen Sie aber nicht, Ihre intelligente Uhr oder Ihr Handy mit Lauf-App zu Hause zu lassen, wenn Sie planen, einen Mord zu begehen. So jedenfalls wurde kürzlich ein Doppelmörder in Großbritannien überführt... jot

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