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Wie Kurfürsten und Mörder twitterten

Das »Revolutionszentrum« im Berliner Podewil lud zum Gespräch 5 über Highlights des Humboldt-Forums ein

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Vor dem früheren Haus der Jungen Talente in Berlin, 1991 zurückbenannt in Palais Podewil, nach dem einstigen preußischen Staatsminister Heinrich Graf von Podewil, stehen drei Litfaßsäulen und ein Möbelwagen, die an die Novemberrevolution erinnern, unaufgeregt und sachlich. Dort wird auch auf Fake News, lanciert von der Reaktion, verwiesen, die Anfang März 1919 noch einmal zu blutigen Kämpfen in der Hauptstadt führten.

Im schmucken Barockgebäude, derzeit Sitz des »Revolutionszentrums«, fand am Montag das fünfte Gespräch »Humboldt Forum Highlights« statt, diesmal über Methoden der Geschichtserzählung. Zunächst jedoch die überraschendste Botschaft des Abends: In einem Raum in der ersten Etage des Hohenzollernschlosses wird es eine Ausstellung über Revolutionen der Vergangenheit und Gegenwart geben, kuratiert von Martin Düspohl. Mit Blick auf heutige, in Echtzeit um den Globus kursierende Nachrichten räumte der Historiker sodann ein, ...


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