Werbung

»Für Seehofer steht exklusiv ein Kinosessel zu Verfügung«

»Sea-Watch« zeigt Flüchtlings-Doku am Bundesinnenministerium

  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Seenotrettung: »Für Seehofer steht exklusiv ein Kinosessel zu Verfügung«

Die Seenotrettungsorganisation »Sea-Watch« will die Oscar-nominierte Dokumentation »Lifeboat« über die Lage von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer am Freitag öffentlich vor dem Bundesinnenministerium zeigen. »Wenn sich der Innenminister der Realität verweigert, bringen wir die Realität eben an seinen Dienstsitz«, sagte »Sea-Watch«-Mitglied Thomas Schaible. Zahlreiche Städte und Bundesländer seien zur Aufnahme von Schiffbrüchigen bereit, Innenminister Horst Seehofer (CSU) blockiere dies aber, hieß es.

Von gefeierten Helden zu verfolgten Helfern: Wanderausstellung im nd-Gebäude zeigt die gefährliche Arbeit von privaten Seenotrettungsorganisationen auf dem Mittelmeer

Als Protest werde die Dokumentation von »Lifeboat« am Freitagabend an eine Außenwand des Ministeriums projiziert, erklärte »Sea-Watch« weiter. Für Seehofer stehe dabei exklusiv ein Kinosessel zu Verfügung.

Der Bundesinnenminister sei durch seine »rassistische Abschottungspolitik« mitverantwortlich für das Sterben auf dem Mittelmeer, kritisierten die Seenotretter weiter. Durch die Vorführung habe er die Chance, sich mit der ungeschönten Realität vertraut zu machen. Auch alle anderen interessierten Menschen könnten die Dokumentation von Skye Fitzgerald vor dem Bundesinnenministerium in voller Länge schauen, bevor der Film in Deutschland in die Kinos kommt. Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Seebrücke Aktionswoche #freeTheShips statt. fhi

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen