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Zahl der Berufspendler steigt auf 3,4 Millionen

Berlin. Die Zahl der Berufspendler in Deutschland ist 2018 auf knapp 3,4 Millionen gestiegen. Damit gab es 1,2 Millionen mehr Beschäftigte, deren Arbeitsort nicht im gleichen Bundesland wie ihr Wohnort liegt, als noch 1999. »Der Preis der erhöhten Mobilität ist erhöhter Stress«, sagte Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der LINKE-Bundestagsfraktion. Dieser könne zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Laut Statistik pendelten 414 821 Beschäftigte aus Ostdeutschland in den Westen, andersherum waren es 173 544. »Dies ist immer noch Ausdruck der Flucht vor Arbeitslosigkeit und Niedriglöhnen in den neuen Ländern«, so Zimmermann. AFP/nd

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