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Vorzeigen, was man fühlt

Tanz muss eine nachvollziehbare Logik haben - wie die Bewegungssprache von laborgras in Berlin

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Verschiebbare Farbfolien hängen bodenlang von der Decke. Durch sie schaut, wer will, auf das neue Projekt »Er … Sie … und andere Geschichten« von Renate Graziadei und Arthur Stäldi. Die Zuschauer wandern dabei mit den Tänzern mit - jede der rund ein Dutzend Miniaturen findet an einem anderen Ort im Studio von laborgras in Berlin statt. Von Laurie Anderson bis Tom Waits, zu dessen »Chocolate Jesus«: Graziadei kann im Solo ihre außergewöhnliche Bewegungsqualität mit Körpertorsionen und Wendungen entfalten. Dazwischen Bach, den Graziadeis Tanzpartner Sergey Zhukov mit barocken Posen gestaltet. Am Ende beide in einem fulminanten Tango.

Bei einer Gruppe in Hamburg lernten sich die Österreicherin Renate Graziadei und der Schweizer Arthur Stäldi kennen, entdeckten früh den Drang zum Eigenen. So gründeten sie 1994 laborgras, wobei »gras« für die Initialen beider Namen steht. Für zwei Monate gingen sie 1996 nach New York, saugten dort alles an T...


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