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Ein bezahlbares Dach

Bauhaus für Arme

  • Von Christine Xuân Müller
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die rund 15 000 Bewohner der heute denkmalgeschützten Siedlung Haselhorst in Berlin-Spandau sind häufig Geringverdiener. Sie leben in Sozialwohnungen mit gepflegtem Charme. Die befürchtete Monotonie der langen weißen Wohnblocks wird durchbrochen von kleinen Details. So sorgen Hauseingänge mit 21 verschiedenen Türformen, 20 Typen von Treppenhäusern sowie Balkone und Loggien in 13 Varianten für Abwechslung. Trotz ihrer Größe wirkt die Siedlung luftig - auch durch die sorgsam arrangierten Grünanlagen.

»In der Architekturgeschichte war die zur kommunalen Wohnungsgenossenschaft Gewobag gehörende Siedlung Haselhorst bis vor einigen Jahren weitgehend unbekannt«, sagt der Autor Michael Bienert. Er hat die Historie der Wohnblocks aufgearbeitet. Und seit kurzem wächst die Berühmtheit der früheren Reichsforschungssiedlung: Denn Bauhaus-Gründer Walter Gropius entwarf hier seinen Masterplan für den sozialen Wohnungsbau. Das Projekt diente später als...


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