Vielfalt nur noch im Museum?

Die Welternährungsorganisation FAO warnt vor dem galoppierenden Schwund der Biodiversität. Am Berliner Naturkundemuseum wird für eine bessere Datenbasis geforscht.

  • Von Manfred Ronzheimer
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Der Artenverlust bedroht die Welternährung», warnte die Welternährungsorganisation FAO, als sie in der vergangenen Woche ihren ersten Biodiversitäts-Report vorlegte. «Weniger Biodiversität bedeutet, dass Pflanzen und Tiere anfälliger sind für Schädlinge und Krankheiten», erklärte FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva in Rom. Die Veröffentlichung war mit Bedacht vor dem 3. März platziert, dem Internationalen Tag des Artenschutzes (World Wildlife Day). Der war von denVereinten Nationen 2013 ins Leben gerufen worden, um auf den bedrohlichen Rückgang der Artenvielfalt aufmerksam zu machen. Als Datum wurde der 3. März gewählt, weil an diesem Tag im Jahre 1973 das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES - Convention on International Trade in Endangered Species) unterzeichnet wurde, das zwei Jahre später in Kraft trat.

Wettlauf mit dem Verschwinden

Der Artenschwund, auf den die FAO aufmerksam machte, ist ein zweifacher. Nich...

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