Hier hätte nie gebaut werden dürfen

In der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa treffen die Folgen des Klimawandels vor allem die Ärmsten

  • Von Knut Henkel, Tegucigalpa
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Von der Brücke San Antonio de Paduas aus lässt sich leicht sehen, was Daisy Arriaga meint. »Das Wasser schießt das enge Flussbett nur so herunter und prallt mit großer Wucht auf die Fundamente der Häuser. Das geht nicht mehr lange gut«, prognostiziert die Bewohnerin der Colonia 3. de Mayo und blickt beinahe flehend zu Rubén Hernández. Der Ingenieur arbeitet für die Stadtverwaltung und ist heute in dem Viertel am Rande der Altstadt von Tegucigalpa unterwegs, um sich selbst ein Bild von den Schäden zu machen. Die sind beträchtlich, denn die Fundamente der Häuser sind den Wassermassen nicht gewachsen, die die Schlucht El Sapo hinunterschießen. An einigen Stellen hat der Wasserdruck, der vor allem in der Regenzeit von Mai bis Oktober steigt, die Fundamente schon aufgeweicht.

»Ende September ist das Wasser bis zur Brücke gestiegen. Da wurde uns angst und bange«, spricht Daisy Arriaga aus, was viele der Nachbarn denken. Die stehen auf d...

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