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Her mit den Energienetzen

Martin Kröger begrüßt die Entscheidung der Vergabestelle

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: 1 Min.

Dass ausgerechnet am Tag der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung für das Stromnetz am Alexanderplatz die Lichter ausgehen, könnte symbolischer kaum sein. Auch das Rote Rathaus war vom Stromausfall betroffen, hieß es. Nach dem Blackout in Köpenick war nun also das Zentrum betroffen. Es stellt sich die Frage, wie marode ist das Berliner Stromnetz eigentlich? Der derzeitige Betreiber, die Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin, verweist zwar auf seine Investitionen, aber ein sicherer Betrieb sieht anders aus.

Doch nicht nur im Sinne der Versorgungssicherheit, sondern vor allem mit Blick auf die angestrebte Energiewende macht der beschlossene Betreiberwechsel beim Stromnetz Sinn. Wenn das Land irgendwann das Strom-, Gas- und Fernwärmenetz aus einer Hand betreibt, können große Synergien entstehen. Von denen wird am Ende auch der Berliner etwas haben. Nämlich wenn - wie versprochen - die Preise sinken.

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