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Liedermacher Wecker unterstützt Träger des Göttinger Friedenspreises

Göttingen. Die Vergabe des Göttinger Friedenspreises an den Verein »Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost« bleibt heftig umstritten. Ein »Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus« kündigte eine Protestaktion gegen die Verleihungsfeier am Samstag an. »Wir halten diese Preisvergabe an eine dediziert antiisraelische und antizionistische Organisation für untragbar«, heißt es in einem Aufruf, der im Internet verbreitet wurde. Das Bündnis werde die Preisverleihung in einer Galerie »mit einer Kundgebung vor Ort kritisch begleiten«. Der Liedermacher Konstantin Wecker verteidigte dagegen die Preisvergabe. Für ihn seien Vorwürfe, dass es sich bei der Organisation um eine antisemitische Bewegung handeln solle, »nicht nachvollziehbar«, heißt es in einem Offenen Brief Weckers an die Stadt, die Universität und die Sparkasse Göttingen. Wecker hatte im vergangenen Jahr den Göttinger Friedenspreis erhalten. epd/nd

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