Thailand würgt die politische Revolution ab

Verfassungsgericht löst Oppositionspartei vor den Wahlen am 24. März auf

  • Von Daniel Kestenholz, Bangkok
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es mutete wie eine Revolution an, als eine thailändische Oppositionspartei am 8. Februar eine Prinzessin als Kandidatin für das Amt der Regierungschefin aufgestellt hatte. Thailand wählt am 24. März erstmals wieder nach den Wahlen im Februar 2014 und dem Putsch zwei Monate später. Die Kandidatur von Prinzessin Ubolratana schlug wie eine Bombe ein. Auf einmal schien ein Sieg der Opposition am 24. März sicher, obwohl die herrschende Junta die Wahlgesetze dermaßen zurechtgestutzt hatte, dass ihr ein Wahlsieg praktisch nicht zu nehmen schien. Zwölf Stunden nach der verblüffenden Bekanntgabe der Kandidatur der Prinzessin ließ der thailändische König erklären, dass die Monarchie über der Politik stehe und seine ältere Schwester die Kandidatur zurückzuziehen habe.

Am Donnerstag hat nun das thailändische Verfassungsgericht die oppositionelle Thai Raksa Chart Partei verboten, unter deren Banner die Prinzessin angetreten war. »Die Monarchie steht...

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