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Malmös tägliche Schießerei

In Schweden werden junge Männer zehnmal so häufig Opfer von Schusswaffengewalt wie in Deutschland

  • Von Birthe Berghöfer, Malmö
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

In Schweden steigt seit Jahren die Anzahl an Schießereien und Straftaten im Zusammenhang mit Gangkriminalität. Vergangenes Jahr kam es zu mehr als 300 Schießereien, 45 endeten tödlich - eine Rekordhöhe. Neben Schwedens Großstädten Stockholm und Göteborg hat besonders Malmö ein Problem mit rivalisierenden Gangs, die einen Großteil der Gewaltverbrechen verursachen.

So wie Mitte Dezember, als morgens auf offener und belebter Straße ein 51-Jähriger erschossen wird. In den Kopf, aus nächster Nähe. Der Tatort auf der Södra Skolgatan liegt ganz in der Nähe des Möllevångstorget, ein bekannter Platz in Schwedens drittgrößter Stadt. Hier beginnt um sieben Uhr morgens ein Markt für Obst und Gemüse, Menschen laufen geschäftig über den Platz, kaufen ein oder sind auf dem Weg zum naheliegenden Bahnhof Triangeln. Einige Eltern bringen ihre Kinder in die Vorschule Kråkan. Dann fallen die ersten Schüsse. »Das ist so verdammt empathielos direkt vor...


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