• OXI
  • Arbeitskampf = Klassenkmapf

Von Flint nach Matamoros – und zurück?

Die Kämpfe der Automobilarbeiter hatten häufig weitreichende Konsequenzen für die gesellschaftlichen Klassenbeziehungen

  • Von Axel Berger
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
"Alle GM-Belegschaften zusammen: Weg mit dem Horrorkatalog" - Arbeitskampf der Opel-Beschäftigten 2004

Es war ein bemerkenswerter Zug, der sich vor wenigen Wochen aus dem mexikanischen Matamoros in Richtung der nicht erst seit dem Amtsantritt von Donald Trump zur Festung ausgebauten US-Grenze aufmachte. Nicht die unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern gehaltenen mittelamerikanischen Flüchtlinge, sondern Arbeiter der direkt an der Grenze angesiedelten Weltmarktfabriken tauchten vor den Toren des texanischen Brownsville auf. Und sie begehrten nicht etwa Aufnahme.

Unter der Parole »Gringos wacht auf« versuchten Tausende, auf ihren bereits seit fast zwei Wochen andauernden und von allen internationalen Medien ignorierten Streik in den Maquiladoras, den Zulieferbetrieben vor allem der US-Automobilindustrie, aufmerksam zu machen und dessen Ausdehnung über die Grenze hinweg zu fordern. Und auch wenn ihr Ruf nicht erhört wurde, so konnten sie doch immerhin kurzfristig einige Montagewerke von General Motors und Ford im Mutterland la...

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